energetisches Training

Da der Mensch ein energetisches Wesen ist, ist auch ein spezifisches Training der Vitalenergie sinnvoll. Dieses Training orientiere sich an der energetischen Anatomie der Traditionellen Chinesischen Medizin und an den Methoden, die die Taoisten in China entwickelt haben.

Beachtet man die therapeutische Wirksamkeit der chinesischen Medizin und die Fähigkeiten, die in den chinesischen Kampfkünsten entwickelt werden, ist offensichtlich, dass das Training der Vitalenergie, dort Chi genannt, die Gesundheit wiederherstellen und erhalten und die Leistungsfähigkeit steigern kann.

Meine Aufgabe liegt darin die taoistischen Trainingsmethoden zu systematisieren, nachvollziehbar und reproduzierbar zu machen und dem westlichen Lebensstil anzupassen. So kann das Training frei von kulturellen Eigenarten jedem von Nutzen sein:

  • verbessertes Körpergefühl und positive Selbstwahrnehmung

  • Fähigkeit sich tiefgreifend zu entspannen und gleichzeitig geistig wach zu sein

  • verbesserte Regenerationsfähigkeit und durch Einflussnahme auf das vegetative Nervensystem, sodass chronischer Stress und Burn-Out vermieden werden

  • emotionale Ausgeglichenheit und die Fähigkeit unproduktive Gefühle und Gedanken hinter sich zu lassen

  • Lösen von chronischen Verspannungen und verbesserte Beweglichkeit durch sanft fließende Bewegungsabläufe

  • Erfahren einer mühelosen Dynamik, des Gefühls der Lebendigkeit und eine gesteigerte Leistungsfähigkeit

  • Auflösen des scheinbaren Widerspruchs von körperlicher Aktivität, Entspannung und geistiger Erbauung

  • sukzessive Verbesserung sowohl der allgemeinen Gesundheit, als auch des Wohlbefindens

Techniken

Das Energetische Training ist ganzheitlich, d.h. es bezieht alle Komponenten von Körper und Geist mit ein: Bewegung, Atmung, gerichtete Aufmerksamkeit und die zugänglichen Quellen der Vitalität.

Auch wenn die Erfahrungen mit taoistischer Energiearbeit, Kampfkünsten und Meditation Einfluss auf die Gestaltung des Trainings nehmen, gilt es trotzdem offen für alles Nützliche zu bleiben und dieses zu integrieren.

Die Vitalenergie lässt sich weder forcieren, noch manipulieren. Ihre Eigenarten müssen entdeckt, akzeptiert und angewendet werden. Die Bewegungen sind dementsprechend sanft, fließend und einfühlsam, die Atmung ist tief und natürlich, die Aufmerksamkeit ist zielgerichtet und doch entspannt, während der Geist offen und empfänglich bleibt.

Im Energetischen Training ist Balance der Schlüsselpunkt. Jedes Zuviel oder Zuwenig ist kontraproduktiv. Das richtige Maß an Kraftaufwand, Körperspannung, Aufmerksamkeit und Reizdosierung sind ausschlaggebend dafür, dass sich die gewünschte Wirkung entfalten kann.

Auch wenn jeder seine ganz persönlichen Ziele mit dem Training verbindet, bleiben die Gesund- und Ganzwerdung, als auch die geistige Erbauung bestimmende Faktoren. Eine alleinige Gier nach mehr Energie ist weing dienlich.

der Übungsweg

Jeder hat mehr als genug Energie in sich und um sich. Nur ist diese Energie meist in körperlichen Spannungsmustern, emotionalen Einseitigkeiten und geistigen Denkschablonen gebunden. Damit sie wieder zur freien Verfügung steht, gilt es mit Geduld, Entspannung und Einfühlungsvermögen diese Muster sukzessive aufzulösen.

Neben der Meditation sind sanfte und achtsame Bewegungen ein bewährtes Mittel hierfür. So beginnt der Praktizierende sich wieder als energetisches Wesen wahrzunehmen. Durch Übung und Selbstbeobachtung nimmt er zudem die Qualität seiner Energie wahr, spürt woher sie kommt, wohin sie fließt und was sie bewirkt.

So beginnt der Praktizierende automatisch die Quellen der Energie zu selektieren und sie in die gewünschte Richtung zu leiten. Er wird zu einem autonomen Wesen, welches über seinen Energiehaushalt selbst bestimmt und so immer seltener zum Spielball äußerer Faktoren wird.

Der Praktizierende erwirbt die Fähigkeit offen und einfühlsam zu sein, als auch auf Wunsch sich abzugrenzen. Er beschreitet den Weg der Selbstgestaltung und hat doch genug Ressourcen für sein Umfeld. Er entwickelt innere Kraft ohne das Bedürfnis diese zum Nachteil anderer einzusetzen. Er ist aktiv und kann sich doch jederzeit regenerieren.

Der Praktizierende erfährt das besondere Gefühl der Lebendigkeit und des Verbundensein mit allem. Er ruht in seiner Mitte, wird weniger manipulierbar und nicht mehr von den Extremen von Komfort und Stress bestimmt. Er kultiviert und erfreut sich an seinem energetischen Wesenskern und genießt zugleich die Verbindung mit allen Dingen.

 

spezifische Programme

  • Tai Ji Quan im Chen-Stil und dessen Anwendung in der Selbstverteidigung
  • Liu He Ba Fa (Water Boxing) und Ba Kua Zhang (Eight Trigram Palm)
  • verschiedene Stile des Qi Gong
  • Achsamtkeitsmeditation und deren alchemischen Möglichkeiten
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