funktionelles Training

Das Funktionelle Training entwickelte sich aus der Physiotherapie und der Erfahrung mit physiologisch richtiger Bewegung. Dementsprechend orientiert sich das Training an der Anatomie, an der korrekten Biomechanik und an der effizienten Steuerung durch das Nervensystem.

Abgesehen von der Förderung der allgemeinen Gesundheit und Leistungsfähigkeit, liegt das Trainingsziel in der ausgeglichenen Verbesserung aller Fitnesskomponenten: Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Koordination und Gleichgewicht.

Kennzeichen des Trainings sind funktionelle Bewegungsabläufe. Folglich werden keine isolierten Strukturen wie Muskeln trainiert, sondern immer der Bewegungsapparat als Ganzes angesprochen.

Dies garantiert, dass im Alltag und beim Sport die Leistung verbessert, die Haltung optimiert, einseitige Belastungen vermieden und Schmerzen gelindert werden.

Funktionelles Training bietet:

  • Verbesserung der Grob- und Feinmotorik

    durch effiziente und koordinierte Bewegungen, die den Vorgaben der Biomechanik entsprechen. Die Kontrolle von Gelenkstellung und Gewebespannung minimiert einseitige Belastungen und Abnützungen, als auch Verletzungsgefahren.

  • gleichmäßige Beanspruchung des gesamten Bewegungsapparats

    durch freie Bewegungen im meist geschlossenen System. Die Bewegungen werden hierdurch dreidimensional und spiralförmig, gehen über mehrere Gelenke und binden alle Muskelketten und Faszien mitein.

  • Ausgeglichenheit zwischen Bewegungs- und Stützfunktionen

    und damit zwischen Muskulatur und Bindgewebe, zwischen schnell und langsam zuckenden Fasern und zwischen stabilisierendem Rumpf und bewegenden Extremitäten.

  • selbstbestimmtes Training

    mit dem eigenen Körpergewicht oder einfachen Hilfsmitteln wie Kurzhanteln, Gymnastikbällen, Medizinbällen, Therabändern, Faszienrolle oder Balancebrettern, wodurch man unabhängig von Fitnessstudios wird.

  • das Energiesystem,

    das Körper und Geist verbindet, regeneriert und vitalisiert.

Die Trainingszone

Die Trainingszone liegt zwischen der ineffektiven Komfortzone und der kontraproduktiven Stressschwelle. In dieser Zone ist das Training effektiv ohne unangenehm belastend zu sein. Mit der richtigen geistigen Einstellung, mit mehr Gefühl und ökonomisierten Bewegungsabläufen wird das Training sowohl müheloser, als auch genußvoller.

Dieses stressfreie Training ohne emotionale Überstimulierung vermeidet das Ankämpfen gegen körperliche und geistige Widerstände. Mittels Verstand und Einfühlungsvermögen fördert dies die allgemeine Gesundheit, nährt den Geist und verbessert die Leistungsfähigkeit.

So wird man sowohl fitter, als auch ausgeglichener und entspannter. Man spürt sich selbst besser, bekommt eine klaren Kopf und erfährt mehr Lebensfreude. 

Spezifische Programme

Funktionelles Training kann spezifischen Zielsetzungen und Bedürfnissen angepasst werden, sodass Schwächen verbessert und Beschwerden vermieden werden:

  • Rückentraining und Wirbelsäulengymnastik

  • Beckenbodentraining und Thema Organsenkungen

  • Faszientraining mittels Dehnung und Faszienrolle

  • Präventionstraining zur Vermeidung von Stürzen und Verletzungen

  • Trainings für spezifische Sportarten

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