gewerbliche Massage

Massage

Massage ist in hier im weitesten Sinn zu verstehen. Bestimmende Behandlungsmethoden sind die Osteopathie, eine westliche Form der Manualtherapie, welche zunehmend dynamische und energetische Prozesse miteinbezieht, als auch die Shiatsu Massage, eine fernöstliche, auf der chinesischen Medizin basierende Behandlungsform, die zunehmend manualtherapeutische Techniken integriert.

Osteopathie und Shiatsu, können beide als evidenzbasiert gelten und sind in ihrer therapeutischen Effektivität bewiesen und anerkannt. Sie ergänzen sich trefflich, da durch deren Kombination körperliche, energetische und geistige Komponeneten gleichermaßen angesprochen werden könnnen.

Die Osteopathie ist spezialisiert auf die Wahrnehmung und die Behandlung von Spannungsmustern und Dynamiken, welche bestimmend sind für Funktionalität des Bewegungsapparats, des Nervensystems und der inneren Organe.

Shiatsu arbeitet primär mit dem Energiesystem und dessen Auswirkungen auf Körper und Geist. Es vermittelt eine Atmosphäre der Entspannung und der positiven Selbstwahrnehmung und zeigt seine Wirksamkeit in der Linderung zahlreicher chronischer Beschwerden. 

Wirkungen

Osteopathie und Shiatsu sind sanft und einfühlsam, wenn möglich, als auch direkt und dynamisch, wenn nötig und wirken hierbei auf alle Körpersysteme ein:

  • das Muskel-Skelett-System,

    um die Funktionalität von Gelenken, Gelenkskapsel, Sehnen und Bänder, als auch von Muskulatur und Bindegewebe wiederherzustellen.

  • das Fasziensystem,

    das den Bewegungsapparat unterstützt und ihm seine Dynamik und Integrität verleiht

  • das Kreislaufsystem,

    welches die ungehinderte Zirkulation der Körperflüssigkeiten gewährleistet

  • das Nervensystem,

    das die willkürlichen und die unwillkürlichen Prozesse und Funktionen im Organismus steuert

  • die Organsysteme,

    welche die physiologischen Funktionen ermöglichen und schließlich

  • das Energiesystem,

    das Körper und Geist verbindet, regeneriert und vitalisiert.

Dadurch, dass Osteopathie und Shiatsu die physiologische und energetische Funktionalität optimieren, verbessern sich die Beweglichkeit, die Entspannungsfähigkeit, das psychische Befinden und die Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation.

Der Empfänger spürt, dass etwas in Gang gesetzt wird und etwas Positives in ihm zu arbeiten beginnt. Er fühlt sich nicht nur sukessive wohler, sondern erfährt auch eine Linderung zahlreicher Beschwerden.

Techniken

Da Osteopathie und Shiatsu sich ständig weiter entwickeln und umfassender werden, sind deren Anwendungsgebiete und die angewandten Techniken ebenso umfangreich.

Das Behandlungsziel und die wahrgenommenen Prioritäten des Organismus bestimmen, ob Massagetechniken Muskeln und Bindegewebe entspannen sollen, ob Gelenke manualtherapeutischer Behandlung bedürfen, ob das Nervensystem physiotherapeutisch behandelt werden soll, ob Kreislauf und innere Organe Unterstützung bedürfen oder ob das Energiesystem mittels Akupressur wieder seine Balance finden soll.

Die Behandlungen sind wertvoll Funktionsstörungen, Einschränkungen und Ungleichgewichte aufzuspüren und zu behandeln, sodass sich keine chronischen Beschwerden oder Krankheiten manifestieren. Sie dienen so auch der Vorbeugung und Gesunderhaltung und damit der Steigerung des Wohlbefindens.

Behandlung

Die Behandlungen werden vorzugweise auf der Therapieliege durchgeführt, auf Wunsch auch auf einem Futon. Die Kleidung kann, wenn nicht hinderlich, anbehalten werden, sollte jedoch möglichst dünn und locker sein.

Osteopathie und Shiatsu werden im Rahmen der gewerblichen Massage durchgeführt. Da beide nicht zum Leistungskatalog der Krankenkassen gehören, müssen die Behandlungen selbst bezahlt werden. Teilweise übernehmen private Krankenversicherungen die Kosten.

Da keine ärztliche Diagnose und Verordnung vorliegt, erfolgen die Behandlungen immer auf eigene Verantwortung. Bei Krankheitsverdacht oder Zweifel an der Verträglichkeit wird die Abklärung mit einem Arzt und bei Vorliegen psychischer Beschwerden mit einem Therapeuten empfohlen.

Vor- oder Begleiterkrankungen, Verletzungen, Operationen oder laufende Therapien sind bei Behandlungsbeginn mitzuteilen.

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