Leitbild

Mechanik – Dynamik – Energetik

Die korrekte Mechanik ist die Grundlage eines beschwerdefreien Bewegungsapparats. Die Gelenke müssen frei und in der gewünschten Stellung sein. Gelenkskapsel, Bänder, Sehnen, Muskeln und Bindegewebe sollten die Beweglichkeit ermöglichen und trotzdem Halt geben. Ebenso müssen Nervenbahnen und Blutgefäße frei von mechanischen Behinderungen sein, um die Versorgung und die Funktionen von Strukturen zu gewährleisten.


Ist die gewünschte Mechanik gewährleistet, richtet sich das Augenmerk auf die Dynamik der entsprechenden Strukturen. Die Gewebespannung sollte ein Gleichgewicht zwischen Bewegungs- und Stützfunktionen ermöglichen. Das Nervensystem sollte mit seinen aktivierenden und regenerierenden Anteilen sowohl die Leistungsfähigkeit, als auch Entspannungsfähigkeit unterstützen. Das Zauberwort heißt hier Balance und richtige Reizdosierung, da jedes Zuviel oder Zuwenig an Kraftaufwand, Belastung oder Willenskraft kontraproduktiv sein können.


Ist die korrekte Mechanik und eine Balance ermöglichende Dynamik gegeben, stellt sich eine wünschenswerte Energetik, als Folge einer Art biologischen Intelligenz, von selbst ein. Die Energetik bildet die Schnittstelle zwischen Körper und Geist, zwischen Biologie und Psychologie, zwischen Innenwelt und Außenwelt. Sie entscheidend über das Befinden, die Regenerationsfähigkeit, die Widerstandskräfte und die Leistungsfähigkeit. Optimal ist, wenn die aufbauenden energetischen Prozesse und Kräfte die altersbedingten und degenerativen überwiegen.

 

Gesundheit und Stress

Für den Zellstoffwechsel und damit für den Energiehaushalt sind die Mitochondrien verantwortlich. Negativ beeinflusst werden diese u.a. durch chronischen Stress, der damit verbundene Überreizung des vegetativen Nervensystems und der ständigen Ausschüttung von Stresshormonen und Entzündungsmediatoren.


Alle Strukturen, die mit dem vegetativen Nervensystem zusammen hängen, wie etwa Kiefergelenke, Kopfgelenke, Halswirbelsäule oder verschiedene Weichteilgewebe, können diese Mechanismen verstärken, die Regenerations- und Entspannungsfähigkeit einschränken und sekundäre Erkrankungen begünstigen.


Der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit zuliebe macht es dementsprechend Sinn, sich mit den Mitochondrien zu beschäftigen: was sie schützt, was sie stärkt, was sie schädigt, was oxidativer und nitrosativer Stress bewirken und welche unterschiedlichen Symptome und Beschwerden damit in Zusammenhang stehen können.

 

ATP und Vitalenergie

Physiologische Prozesse basieren auf der Transformation von Nährstoffen und Sauerstoff in ATP, welches alle Zellen energetisch versorgt und Funktionskreisläufe aufrechterhält. Die Vitalenergie Chi kann als Synonym für den Elektronenfluss, den die Phosphatmoleküle des ATP den Zellen zur Verfügung stellen, gesehen werden: ATP ist die Vitalenergie Chi in ihrer molekularen Form, die Vitalenergie Chi wiederum ist ATP in seiner physiologischen Kraftwirkung.


Leben basiert somit immer auf einer Transformation von Materie und Kraftwirkungen – einer Wandlung von Blei in Gold, einem alchemistischen Prozess. Stress, Denkmuster, Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen können diesen Prozess behindern, indem sie die Bildung von ATP und den Fluss der Vitalenergie einschränken. Therapie und Trainings versuchen dies zu beheben, sodass die Vital- und Stoffwechselenergie wieder verfügbar wird und genützt werden kann.

 

zielgerichtete Achtsamkeit

Auch der Patient kann diesen Prozess in der Behandlung unterstützen. Er kann seine Aufmerksamkeit und sein Gewahrsein entspannt und möglichst neutral auf seine Körperempfindungen und die damit verbundenen Emotionen, Gefühle und Gedanken richten.


Er bleibt entspannt und doch wach, beobachtet sich quasi selbst und versucht die zugrunde liegende Energie wahrzunehmen. Mit dem Ablegen von Bewertungen und Verstrickungen kann die gebundene Energie frei werden. Dieses nun verfügbare energetische Potential lässt sich dann in Prozesse und Ebenen leiten, die ein Mehr an Gesundheit und Zufriedenheit versprechen.

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